Destabilisierung durch Politischen Islam

Uwe Lehnert:

 

Auf den deutschsprachigen Seiten der Richard-Dawkins-Foundation habe ich am 19.5.2022 einen Artikel veröffentlicht, der sich befasst mit dem für unsere Gesellschaft gefährlichen Wirken des politischen Islam und seiner Unterstützung durch die jetzige Bundesregierung und den Berliner Senat. In diesem Zusammenhang spielt die sog. konfrontative Religionsbekundung eine beispielhafte Rolle.

 

Hier ist der Link: https://de.richarddawkins.net/articles/unterstuetzung-des-politischen-islam

 

Diskutiert wird mein Beitrag auf meiner Facebook-Seite (unter meinen Namen erreichbar) und vor allem der Facebookseite der Richard-Dawkins-Foundation https://www.facebook.com/RDSVW (dort etwas herunterscrollen!)

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Ehrenfried Wohlfarth (Montag, 30 Mai 2022 11:19)

    Zu der detaillierten Analyse von Uwe Lehnert möchte ich folgendes hinzufügen: Oft liest man, der Begriff "politischer Islam" würde instrumentalisiert, um Muslime kollektiv zu verdächtigen. Ihm fehle es an Trennschärfe, um Missbrauch zu verhindern. Dem Begriff hafte Doppelmoral an. Solange Diskussionen um ein "politisches Christentum" ausblieben, verkomme der "politische Islam" zur Projektionsfläche für Feindbilder und Klischees. Teilaspekte dieser Sicht mögen zutreffen, da es ein schwarz-weiß nicht gibt. In ihrer Pauschalität jedoch findet sich diese Aussage im politischen Kampfbegriff "antimuslimischer Rassismus", von dem erstaunlicherweise die Grünen in ihrem Wahlprogramm abgerückt sind. Sie sprechen nur noch von Islamfeindlichkeit oder Muslimfeindlichkeit.
    Definition des Poltischen Islam in Wikipedia: "Politischer Islam ist ein im Westen zunehmend gebräuchliches Schlagwort, das aber sehr unterschiedlich verwendet wird.[1][2] Es dient zur Beschreibung politisch-religiöser Strömungen und Bestrebungen, die durch islamische Migration vor allem nach Europa entstehen.
    Vorwiegend negativ und eher islamkritisch konnotiert, wird er mit verschiedenen Richtungen des Islamismus identifiziert, aber auch in Zusammenhang mit mangelnder Integrationsbereitschaft von Migranten[3] und daraus entstehenden Diskussionen über Sozialpolitik und Rechtsnormen verwendet. Islamische Glaubensgemeinschaften sehen allein schon das Wort als Ausdruck von Muslimfeindlichkeit und Islamophobie, während es von vielen Politikern und Wissenschaftern als Sammelbegriff von Positionen verstanden wird, mit denen der Islam auf die westliche Wertegemeinschaft Einfluss nehmen kann."
    Diese Definition ist recht differenziert. Was die konkreten Vorfälle des religiösen Mobbings an Brennpunktschulen betrifft, kann man sie durchaus als eine Erscheinungsform des Poltischen Islam betrachten, auch wenn es oft vordergründig um das Machogehabe von Jugendlichen geht, die Religion als Machtinstrument nutzen. Religiöses Mobbing (konfrontative Religionsbekundung) darf in keinen konkreten Fall verharmlost oder ignoriert werden. Diesbezüglich versagt die Poltitik

  • #2

    Uwe Lehnert (Montag, 30 Mai 2022 14:27)

    Unter »politischem Islam« verstehe ich den Versuch, Regeln und Gebote des Koran und der Scharia nach und nach der gesamten Gesellschaft aufzuoktroyieren. Das Ziel eines so verstandenen Islam ist der islamische Staat. Im Gegensatz zu einem reformierten (aufgeklärten) Islam, wie ihn zum Beispiel Seyran Ates in der von ihr (und Abdel-Hakim Ourghi) gegründeten Moschee verkündet und lebt. Sie beschränkt diese Interpretation des Islam ausdrücklich auf die spirituelle Komponente. Ein solchermaßen privat gelebter Islam ist verfassungsmäßig durch die Religionsfreiheit gedeckt.