Der Sommertreff des ehbb e.V. sowie der nächste Sonntags-Brunch und ein Atheisten-Picknick in Alt-Ruppin stehen an - siehe unter "Aktuell"


Die Spende des ehbb e.V. an die PATAS wurde übergeben. Hier der Präsident von PATAS, Gentle Signo, sowie der chief financial officer, Richard Dalida, mit Andreas Mielke vom ehbb e.V. bei der Übergabe vor Ort in Manila (siehe auch weiter unten)


Der 21.06. war Welthumanistentag und der

ehbb e.V. mit einem Infostand auf dem Fest in der Wallstraße in Berlin-Mitte dabei (hier die beiden Vorsitzenden im Gespräch mit Staatssekretär Gerry Woop (LINKE) sowie der Geschäftsführerin des HVD, Katrin Raczynski

thematische Straßensperrung

interessierte Besucher

im Pausenmodus



Der ehbb e.V. spendet für PATAS, einem philippinischen Zusammenschluss von Atheisten und Agnostikern, die unter erschwerten Bedingungen vor Ort ein säkularen Leben organisieren wollen.

(Nähere Informationen auf Anfrage) Spendenkonto:

 

ehbb e.V.

IBAN: DE85120300001005413982  

Verwendungszweck: Spende PATAS

                                                                                                       (Steuerbescheingung möglich) 



Die beiden Vorsitzenden des ehbb e.V. im Gespräch mit Pfarrer Jörgensen (lks.) zu Beginn des DEKT am 24.05.2017 am Pariser Platz

Die Initiatoren der kritischen Kunstaktion  "Die nackte Wahrheit über Martin Luther" sowie einige Mitglieder des ehbb e.V. am Pariser Platz 


Polizei verbietet Luther-kritische Kunstaktion auf Kirchentag!! - Staatsschutz ermittelt (inzwischen nicht mehr) 

Pressemitteilung vom 25.05.2017

Die Polizei hat heute Nachmittag die Kunstaktion "Die nackte Wahrheit über Martin Luther" am Rande des Kirchentags berlinweit verboten, wegen des Verdachts der Volksverhetzung.

David Farago, der Initiator der Aktion: "Damit hat die Polizei im Grunde amtlich bestätigt, dass Luther ein Hassprediger war. Genau darauf wollten wir hinweisen. Umso schlimmer ist es, dass die öffentliche Hand die von der evangelischen Kirche ausgerufene "Luther-Dekade" mit über 250 Millionen Euro aus Steuermitteln finanziert!"

Die knapp vier Meter hohe Skulptur, die nun in Berlin nicht mehr gezeigt werden darf, besteht aus einer nackten Lutherfigur mit geöffnetem Mantel auf einem steinernen Sockel. Auf der Innenseite des Mantels prangt ein Zitat des Philosophen Karl Jaspers: "Luthers Ratschläge gegen die Juden hat Hitler genau ausgeführt". Auf der Rückseite sind die judenfeindlichen Ratschläge des Reformators,  u.a. Niederbrennen der Synagogen, Zwangsenteignung und Zwangsarbeit für Juden, zu lesen.

Die Figur wird begleitet von einem mehrköpfigem Team, das im Gespräch und mittels Broschüren auf diese noch weithin unbekannten Schattenseiten des Reformators hinweisen möchte.

Nachdem sich Kirchentagsbesucher darüber beschwert hatten, sprach die Polizei dennoch ein Verbot aus, die Figur im gesamten Berliner Stadtgebiet noch einmal zu zeigen. Begründung: Die Figur könne als Befürwortung dieser antisemitischen Position Luthers missverstanden werden und die inhaltliche Distanzierung sei nicht hinreichend erkennbar.

Maximilian Steinhaus, Pressesprecher der Aktion: "Das ist grotesk: Unser aufklärerisches Projekt wird verboten, während der Kirchentag für seinen weitgehend unkritischen Luther-Kult auch noch mit Fördergeldern unterstützt wird."

Um auf die verfassungswidrige Subventionierung von Kirchentagen hinzuweisen, hatte die verantwortliche Giordano-Bruno-Stiftung noch eine zweite Kunstskulptur im Gepäck: Der grimmige "Moses" verkündet auf einer dritten Steintafel das 11. Gebot: "Du sollst Deinen Kirchentag selbst bezahlen!" 

Doch auch der Auftritt dieser Figur wurde verhindert. Gegen diese Demonstration vor dem Eingang Süd der Messe Berlin hatte die Polizei zwar nichts einzuwenden, dafür aber die Kirchentagsverwaltung. Sie weigerte sich, das große Messetor für den rollenden Moses zu öffnen. Die Polizei hatte die Demonstration zwar bereits Tage vorher genehmigt, da es sich vor dem Eingang zur Messehalle um öffentlichen Grund handelt. Dieser war aber regulär nur durch eine Unterführung erreichbar, welche zu niedrig ist für die knapp 3 Meter hohe Moses-Figur. Die Polizei akzeptierte dennoch, dass die Kirchentagsverwaltung das Tor zum Lieferanten-Eingang unter Verweis auf ihr "Hausrecht" nicht öffnete. Dies kommt jedoch faktisch einem Verbot der Demonstration durch die Polizei gleich. 

David Farago: "Bei einem Treffen im Rahmen des Katholikentag 2016 in Leipzig hat uns Christina Aus der Au, die Präsidentin des Kirchentags 2017, noch ausdrücklich nach Berlin eingeladen. Dass man uns nun aussperrt zeigt nur, dass man es mit dem vielbeschworenen Dialog mit Kritikern, Nicht- und Andersgläubigen keineswegs ernst meint.

Neu ab 14. Mai 2017: Jeden 2. Sonntag im Monat "ehbb-Brunch" ab 11.00 Uhr

Treffen und Kennenlernen für Mitglieder und Gäste im

 

Kaffeehaus Mila, Grolmannstr. 40 in 10623 Berlin - Charlottenburg
U-Bahn Uhlandstr./S-Bahn Savignyplatz

http://www.kaffeehaus-mila.de/


Das „Lutherjahr“ 2017

Vor knapp 500 Jahren hat Martin Luther einem Brief an seinen Vorgesetzten seine 95 Thesen beigelegt. Ein „Anschlag“ mit Papier hört sich zwar revolutionär an. Dieser Begriff ist aber eher dem Ziel der Erlangung der Bedeutungshoheit geschuldet und mehr einem innerkirchlichen Vorgang zugehörig, als dass er als Akt historisch überhöht werden muss und nachgewiesen ist.

 

Seit fast 10 Jahren wird auch ein protestantischen Kreisen nicht unumstrittener Mann mit einer „Lutherdekade“ als der Reformator gepriesen. Dass der Steuerzahler sich mit über 250 Mio. € (Quelle: Recherchen von Dr. Carsten Frerk) an diesem Brimborium fraglos beteiligen muss, taugt eigentlich mehr zum Kopfschütteln, als das Feierlaune aufkommen könnte.

Luther hat die Thesen an einen Bischoff in Mainz auf jeden Fall etwa 200 Jahre bevor der Begriff Reformation überhaupt inthroniert wurde versandt. Mit dem Begriff Reformation sollte in Bezug auf Luther demnach durchaus vorsichtiger umgegangen werden. Weitere 300 Jahre vergingen, bis die „Botschafterin für das Reformationsjubiläum“ Margot Käßmann, ihre „Freude über die geistlichen Gaben der Reformation“ zum Ausdruck brachte. Ob sie dabei die Judenhetze und Frauenfeindlichkeit Luthers oder seine Tötungstiraden gegen die aufständischen Bauern meinte, bleibt ihr Geheimnis. Wir haben einige Aussagen Luthers nun vertonen lassen, so dass sich der Leser dieser Zeilen auch einen relativ persönlichen Eindruck vom gefeierten Reformator machen kann (hier in Kürze einige Beispiele als Audio-Download).

 

Nach solchen Äußerungen erscheint auch die Aussage des neuen Bundespräsidenten, Frank-Walter Steinmeier (SPD), eher unredlich, dass „Luther und die anderen Reformatoren die entscheidenden Impulse für unser heutiges Verständnis von Freiheit, Bildung und gesellschaftlichem Zusammenleben“ gaben. Verständlich ist diese Äußerung allerdings unter dem Licht der Konfessionszugehörigkeit des Nachfolgers vom evangelisch-lutherischen Ex-Pastor Gauck. Zählt sich Steinmeier doch der evangelisch-reformierten Kirche zugehörig und meinte mit „anderen Reformatoren“ somit noch Zwingli, der z. B. den Rat von Zürich zur Verfolgung und Hinrichtung der Täufer bewegte sowie Calvin, dem ebenso viele Hinrichtungen zugerechnet werden müssen.

 

Aber Geschichtsklitterung gehörte schon immer zum politischen Werkzeug.

 

Die Reformation spaltete die katholische Kirche und war somit vorrangig ein theologisches Ereignis. Dass sich mit der entstandenen Konfession alte und neue Obrigkeiten begründen konnten und die theologischen Standpunkte nicht nur bis ins 3. Reich für vieles Menschenverachtende herhalten mussten, sollte auch der der Prädestinationslehre anhängende Bundespräsident wissen.

 

Die Kirchen wähnen sich noch immer dem Staat göttlich übergeordnet und sichern mit enormer Lobbyarbeit ihre Privilegien und Sonderrechte. Da dies die direkt und indirekt gewählten Staatsvertreter oft noch goutieren und Kirchenereignisse wie gesamtgesellschaftliche mit dem Geld aller Bürger unterstützen, wäre es eigentlich Zeit für eine tatsächliche Reformation. Und dafür sollte man auch mit besserem Gewissen 250 Mio. € in die Hand nehmen dürfen.

Aufgrund der zahlreichen Veröffentlichungen zum „Lutherjahr“ kann sich jeder Interessierte ein umfassendes Bild zum Thema machen. Wir haben einen Flyer sowie die Zusammenstellung über die öffentliche Mitfinanzierung drucken lassen (hier in pdf.-Form). Ebenso werden wir mit weiteren eigenen Aktivitäten das Lutherjahr begleiten.

 


Zum feigen Attentat vom 19.12. auf dem Breitscheidplatz gab es im eVolutionist 1/17 einen Kurzkommentar unseres 1. Vorsitzenden, Hellge Haufe.

 


Unsere ATHvents-"Lesungen" fanden zum 7. Mal statt.   

Auch 2016 fanden wieder unsere ATHvents-"Lesungen" im Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23, statt.

 

Wir hatten Unterhaltsames, Nachdenkliches und Sinnvolles zur Festtagszeit geboten. Und unsere Protagonisten dafür konnten sich sehen lassen. 

 

Von Bestsellerautor Christian Eisert über Daniela Wakonigg bis zu Gunkl hatten wir drei hervorragende Gestalter für die ATHvents-Sonntage zu bieten, welche uns die Zeit zwischen Einkauf, Mittag und Kaffee geistreich und auch informativ versüßen konnten.    

 

 


Wir unterstützten die Kundgebung am 17.9.2016 "Für sexuelle Selbstbestimmung", die sich gegen den sogenannten "Marsch für das Leben" richtete.

Christliche FundamentalistInnen demonstrieren mit diesem „Marsch“ seit Jahren gegen das Recht auf sexu-elle Selbstbestimmung und die Möglichkeit zum legalen Schwangerschaftsabbruch.

 


Am 6.6.2016 fand die von der Humanistischen Akademie zusammen mit dem ehbb e.V. organisierte Tagung "Frieden und Orientierung" am Amtssitz des Regierenden Bürgermeisters von Berlin statt.   


Ergebnisse der EMNID - Befragung über die Lebensauffassungen der säkularen Berlinerinnen und Berliner vom März/April 2016 unter Aktuell